Eine Reihe von klinischen Studien belegen die Wirksamkeit des Optovit actiFLEX Weidenrinden-Extrakts. So wurde der Einfluss von Weidenrinde in einer von Medizinern der Universität Tübingen durchgeführten placebokontrollierten, randomisierten Doppelblindstudie auf die Symptome Schmerz und Steifigkeit an 78 Patienten mit einer schmerzhaften Knie- oder Hüftarthrose untersucht (Schmid, B. et al., 2000).
Dazu erhielten die Patienten der Verum-Gruppe über eine Behandlungsdauer von zwei Wochen den Weidenrinden-Extrakt, die andere Gruppe ein Placebo. Die Studie zeigte die deutliche Überlegenheit des Extrakts: Der so genannte WOMAC-Schmerz-Score nahm in der Verum-Gruppe gegenüber dem Ausgangswert um 14 Prozent ab, während er in der Placebo-Gruppe um 2 Prozent anstieg. Und auch bezüglich der Kriterien Steifigkeit und körperliche Funktionsfähigkeit zeigten sich deutlich bessere Ergebnisse in der Weidenrinden- gegenüber der Placebo-Gruppe.
Ziel einer weiteren placebokontrollierten, klinischen Studie der Universität Haifa war es, die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Weidenrinden-Extrakts bei 210 Patienten mit zum Teil arthrose-bedingten Rückenproblemen zu testen (Chrubasik, S. et al., 2000). 60 Prozent der Verum-Gruppe war nach vier Wochen Therapie für mindestens fünf Tage in der letzten Behandlungswoche schmerzfrei, in der Placebo-Gruppe dagegen nur 6 Prozent.
Der WOMAC-Schmerzscore ist ein validiertes und international anerkanntes Messinstrument zur Ermittlung des Therapieeffektes von Antirheumatika. Hierbei werden in einem Diagramm die Unterschiede der Schmerzempfindung – auf einer Skala von 0 bis 100 mm – gegen die Zeit in Tagen aufgetragen.
Es gibt bisher keine Therapie gegen die Ursachen des Gelenkverscheißes. Die Hauptsächliche Behandlung der Arthrose besteht aus Entzündungshemmung, Schmerzlinderung und Funktionsverbesserungen. Bewegungen mit geringer Belastung kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen. Durch die Bewegung wird die Nährstoffversorgung des Knorpels verbesserst, da diese nicht durch die Blutgefäße, sondern durch die Gelenkflüssigkeit erfolgt.
Es gibt unterschiedliche Therapieformen. Eine davon ist die physikalische Therapie, bei der vor allem Wärme, Hochfrequenzstrom, Ultraschall, Infrarot, Packungen, Massagen und Krankengymnastik zum Einsatz kommen. Mit Medikamenten kann ebenfalls eine Schmerzlinderung erreicht werden. Hier werden Salben und Antirheumatika eingesetzt. Eine weitere Möglichkeit ist die operative Therapie. Durch endoskopische Operationstechniken kann die Knorpeloberfläche geglättet werden und abgeriebene Knorpel- und Knochenteile entfernt werden. Vor allem bei einer bereits fortgeschrittenen Arthrose ist es zudem auch häufig notwendig Gelenkprothesen einzusetzen. Künstliche Gelenke können fasst überall eingesetzt werden. (Hüfttotalendoprothese - Hüftoberflächenersatz - Knietotalprothese - Knieteilgelenksprothese - Sprungelenksprothese-Großzehengrundgelenkprothese) diese Prothesen empfinden die natürliche Form der Gelenke mit Kopf und Pfanne nach und können deren Funktion übernehmen.